Feminismus als globales Projekt?

Postkoloniale Perspektiven auf feministische Außen- und Entwicklungspolitiken

Erst spät wurden innerhalb des postkolonialen Diskurses feministische Konzepte und davon ausgehende (entwicklungs-)politische Ansätze diskutiert. Wesentliche Impulse gingen seit den 1980er Jahren von der Literaturwissenschaftlerin Gayatri Chakravorty Spivak aus. Die bis in jüngste Zeit gestellten Anfragen u. a. an den global agierenden Kapitalismus und seine Auswirkungen auf den globalen Süden sind nach wie vor hochaktuell. Dabei hinterfragt Spivak kontinuierlich westliche Feminismen und warum sie, auch ungewollt, oft mit den Interessen der Frauen im Süden in Konflikt treten.

Wie findet man Wege zu einer wirklichen politischen und wirtschaftlichen Gleichstellung von Frauen weltweit? Welcher Voraussetzungen bedarf es dafür - erkenntnistheoretisch, diskursiv, ökonomisch? Im Seminar widmen wir uns der Theamtik in drei Schwerpunkten: das Thema Feminismus in der postkolonialen Debatte, die Kernthesen von Spivaks Arbeiten - und Beispiele aus der entwicklungs- und wirtschaftspolitischen Praxis.

Während der Veranstaltung wird ein Imbiss bereitgestellt.

 

Leitung

Dr. Annette Schmidt-Klügmann, Katholische Akademie

Referentin

Prof. Dr. Nikita Dhawan, Technische Universität Dresden

Kosten

12,00 €

Veranstaltungsort/Uhrzeit

Tagungshaus der Katholischen Akademie, Platz an der Basilika 3, 30169 Hannover

25. Oktober 2024 │ 14:00-19:00 Uhr

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