„Spur und Abweg“

Lesung und Gespräch mit Kurt Tallert

Eine deutsch-jüdische Familie, ein Vater, der überlebte und die Spuren einer verlorenen Identität.

Kurt Tallert (auch bekannt als Rapper „Retrogott“) erzählt in „Spur und Abweg“ die Lebensgeschichte seines Vaters und zeigt seine besondere Perspektive auf die deutsche Geschichte: Er ist heute 38 Jahre alt, und sein Vater wurde als junger Mann noch von den Nazis als „Halbjude“ verfolgt. Harry Tallert suchte ein Leben lang seinen Platz; sowohl außerstande, seine Vergangenheit zu erinnern, als auch unfähig, sie zu vergessen.

Das Buch setzt die Geschichte der Familie Tallert in den Kontext der Aushandlungen von (jüdischen) Identitäten in der Nachkriegsgesellschaft. Anlässlich des Jahresthemas „Neubeginn – jüdisches Leben nach 1945“ der Jüdischen Kulturtage des Israel Jacobson Netzwerks beleuchtet Shaun Hermel im Gespräch mit Kurt Tallert, welche Folgen die Fremdzuschreibung, gesellschaftliche Verachtung und Verfolgung im Nationalsozialismus auf die Identitäten von Tallert und seiner Familie hatten und bis heute haben.

In Kooperation mit dem Israel Jacobson Netzwerk

Veranstaltungsflyer

Leitung

Frieda Himstedt, Katholische Akademie des Bistums Hildesheim

Moderation

Shaun Hermel, Gedenkstätte Ahlem

Veranstaltungsort/Uhrzeit

Goethe Exil, Goetheplatz 3a, 30169 Hannover

22. August 2024 │ 19:00-21:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei.

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