Ferne Heimat?

Fotografie und Kolonialismus

Wissen über die Kolonien war in der deutschen Gesellschaft um 1900 vor allem massenmedial vermitteltes Wissen – konstruiert und verbreitet wesentlich durch staatliche und private Institutionen, die das koloniale Engagement des Kaiserreiches fördern wollten. Die Fotografie spielte dabei eine zentrale Rolle, schien sie doch die Authentizität des Dargestellten zu verbürgen. Bei der Motivik und Inszenierung der Bilder kommt oftmals eine Ikonografie der Heimat zum Tragen.

Was sagen Fotografien über die zeitgenössische mediale Aneignung der Kolonien aus? Wodurch zeigt sich die Motivik der Heimat und wie lässt sie sich erklären? Wie fügt sie sich in den Kontext des damaligen „Heimat“-Diskurses ein? Und wie ist dieser heute vor dem Hintergrund der gesamten politischen Geschichte des Heimat-Begriffes zu bewerten?

Die Online-Veranstaltung widmet sich diesen Fragen am Beispiel der deutschen Kolonien in Afrika (6.06.) sowie am Beispiel Südamerikas (13.06.), das nicht zuletzt wegen der zahlreichen deutschen Auswanderer als Projektionsfläche für koloniale Fantasien diente.

Die Teilnahme an nur einem Termin ist möglich – bitte dies bei der Anmeldung angeben.

Veranstaltungsflyer

Leitung

Dr. Annette Schmidt-Klügmann, Katholische Akademie

Referenten

Prof. Dr. Jens Jäger, Universität Köln

PD Dr. Hinnerk Onken, Leibniz Universität Hannover

Kosten

kostenfrei

Veranstaltungsort/Uhrzeit

online via ZOOM

6. Juni 2024 │ 18:00-20:00 Uhr

13. Juni 2024 │ 18:00-20:00 Uhr

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